6 Schritte für Deinen besten Espresso

  1. Besorge Dir Kaffebohnen. Gute Kaffeebohnen. Oder röste Dir selbst welche. Ob du Espresso lieber mild und weich, kräftig und schokoladig oder mit intensiver Säure magst, ist einzig Deinen Geschmacksvorlieben überlassen. Achte beim Bohnenkauf aber darauf. Rede mit dem Barista Deines Vertrauens. Sei mutig! 08/15-Geschmack gibt’s in jedem Supermarkt. Wichtig ist, dass das Röstdatum der Bohnen ca. zwei Wochen her ist. Dann sind die Bohnen auf dem Höhepunkt ihres Geschmacks.
  2. Kenne Deine Kaffeemaschine. Ich gehe davon aus, dass Du eine Siebträgermaschine hast. Für Freunde des Vollautomaten oder der Kapsel ist jetzt ohnehin Schluss. Ihr braucht nur noch auf’s Knöpfchen zu drücken und darauf hoffen, dass die Ingenieure alles richtig konstruiert haben. Alle anderen haben ihre Maschine nun auf Betriebstemperatur. Tassen und Siebträger sind vorgewärmt.
  3. Mahle die Bohnen. Wähle einen feinen Mahlgrad. Er sollte so fein sein, dass der Espresso so gerade noch als einzelner, durchgängiger Strahl fließt. Der Siebträger sollte gut gefüllt sein.
  4. Du hast einen Tamper. Bitte einen aus Stahl. Das Plastikding, dass vielleicht bei deiner Maschine mitgeliefert wurde, hast du schon lange entsorgt. Du drückst damit Deine frischgemahlenen Kaffeebohnen kräftig im Siebträger zusammen. Der Markierungsring sollte danach sichtbar sein.
  5. Mit einem kräftigen Ruck befestigst du den Siebträger in der Maschine. Du betätigst den Hebel und drückst mit 12 bar das heiße Wasser durch die Bohnen. Langsam fließt der dickflüssig anmutende Kaffee in die Tasse. Eine wundervolle Crema setzt sich ab.
  6. 20ml pures Glück warten nun darauf, von Dir genossen zu werden. Pur oder mit ein wenig Zucker. Das liegt ganz bei Dir.

IMG_0003.JPG

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

8 − 1 =